Barbenwanderungen – eine radiotelemetrische Studie in der Aare
Lisa Wilmsmeier, Gewässerökologin und Fischbiologin
Ora
Die Barbe (Barbus barbus) ist einer der häufigsten Fische in den grösseren Fliessgewässern des Schweizer Mittellands – nicht umsonst nennt man diese auch „Barbenregion“. Gewässerverbauungen, Habitatrückgang und Wasserkraftnutzung beeinträchtigen diese kieslaichenden Wanderfische, die Bestände der Barben haben in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen. Über das Verhalten und die Wanderungen der Barben in Schweizer Gewässern ist jedoch noch nicht viel bekannt, auch weil die Tiere in den grossen Flüssen schwierig zu untersuchen sind. Fischbiologin Lisa Wilmsmeier gibt einen Einblick in das Leben und die Wanderungen der Barben in der Aare. Dabei stellt sie auch vor, wie Fische in Fliessgewässern mit der Methode der Radiotelemetrie untersucht werden können.

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